Wie alles begann...

Im November wurde eine kleine Gruppe von Leuten gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, aus dem alten, leerstehenden Supermarkt eine Kleiderkammer für Bedürftige zu errichten. Es folgten Schlüsselübergabe und eine Facebookseite und innerhalb kürzester Zeit fanden sich immer mehr Helferinnen und Helfer ein um dieses Projekt zu unterstützen. Heute (Stand Juni) hat unsere Kleiderkammer Hope etwa 30-40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die von Montags bis Freitags bereit sind, ihre Zeit zu spenden für dieses großartige Projekt. Auf unserem E-Mail-Verteiler sind fast 200 Adressaten und bei Facebook haben wir die 500-Likes-Marke geknackt. Um die 15-20 Leute sind jeden Tag vor Ort um zu helfen, sortieren, Kleider auszugeben, zu beraten, passendes Schuhwerk zu finden und vieles vieles mehr...Es war uns von Beginn an ein großes Anliegen, dass die Ehrenamtlichen freiwillig und ungezwungen kommen können.

 

Einige wenige Leute haben jeden Tag die "Schlüsselgewalt" und sind schon alleine zum Auf-und Abschließen von Nöten. Alle anderen freiwilligen Helferinnen können jederzeit zwischen 15:00 und 18:00 Uhr hereinschneien und mit anpacken wo immer es gerade Sinn macht. Wir haben so viele verschiedene Aufgabenbereiche, dass es stets möglich sein sollte, dass man etwas macht, was einem auch Spaß macht!

Vom Türöffner zum Animateur, Kaffeekocher zu Tassenspüler, Sortierer und Müllentsorger, Falter zum Schuhputzer, Puzzlekontrolleur, Dolmetscher....für wirklich jeden findet sich eine passende Aufgabe!


Ganz besonders schön ist es, dass wir seit der Eröffnung am 15. Januar 2015 auch viele ehrenamtliche ausländische Mitarbeiter bekommen haben. Das macht das Gespräch mit den Gästen, die momentan größtenteils aus dem Ausland kommen, deutlich einfacher.

Manchmal kommunizieren wir mit Händen und Füßen, alle lernen das Wort "Koffer" auf arabisch.

Hope-Video

Der Film entstand im Rahmen eines Projekttags mit Schülerinnen und Schülern der Vorbereitungsklasse am Ratsgymnasium Minden unter der Leitung von Ghislaine Le Guellec und Carolin Wiese.Vielen Dank dafür!